Mäuse im Haus? | Womit fangen?? | Jetzt Handeln!

Mäuse im Haus oder Garten? Jetzt schnell handeln und die geeignete Mausefalle aufstellen – Nur so vermeiden Sie größere Schäden durch Mäusebefall.

Handeln Sie jetzt!

Sie haben mit starkem Mausebefall zu kämpfen und sind auf der Suche nach der besten Mausefalle? Kein Problem, hier werden Sie fündig werden. Wir zeigen Ihnen umfangreiche Informationen, Ursachen und lösungsorientierte Ansätze auf, wie Sie wieder Herr der Lage werden können.

Neben beträchtlichen Sachschäden können Mäuse und andere Nagetiere auch zahlreiche Krankheiten auf den Menschen übertragen oder leichte bis schwere Allergien auslösen. Wenn Sie also Befall haben, sollten Sie schnell aktiv werden um eine weitere Ausbreitung und damit steigende Gefahren zu vermeiden. So vermeiden Sie Nageschäden an Möbelstücken, Lärmbelästigung, Kurzschlüsse an der Elektrik, von denen im schlimmsten Fall sogar Kabelbrände ausgehen können und Verunreinigungen von Lebensmitteln und dem gesamten Gebäude durch die Ausscheidungen (Kot und Urin) der Nagetiere.

Lassen Sie sich nicht von dem niedlichen Aussehen der Mäuse täuschen – wenn Sie nicht durch die richtige Platzierung von Mausefallen aktiv werden schaden Sie Ihrem Eigentum!

Was ist zu tun?

Sie haben die Vermutung unter Mäusen zu leiden? Was ist zu tun um wieder Herr bzw. Frau über die Lage zu werden? Einfach eine Mausefalle aufstellen und alles wird gut? Nicht ganz! Je nach Befall sind einige Dinge zu beachten um die Plage schnell und vor allem auch nachhaltig zu beseitigen. Hier finden Sie im Folgenden einige Schritte die es zu beachten gilt.

Mäusebefall feststellen

Mäuse gehören zweifelsohne zu den Tieren, die sich rasend schnell vermehren. Daher ist es wichtig schnell zu reagieren, wenn Sie einen Verdacht auf Mäuse in Ihrer Umgebung haben. Andernfalls riskieren Sie, dass die Population insgesamt zu groß wird. Vermuten Sie einen Mäusebefall bei sich sollten Sie folgende Schritte durchgehen und wenn nötig schriftlich festhalten:

  • Wo und wann haben Sie die Mäuse gesehen?
  • Um welche Nagerart handelt es sich (wenn Sichtung nicht eindeutig, können Sie dies über den Kot feststellen)?
  • Welche Spuren auf den Mäusebefall können Sie feststellen (Laufwege, Ausscheidungen, Nagespuren)?
  • Legen Sie im Zweifel ungiftige Köder wie Käse, Brot oder Gemüse aus um festzustellen wie groß der Befall ist.
  • Halten Sie fest, an welchen Stellen die Köder angenommen wurden und an welchen nicht. Hieraus können Sie Aufentaltsort und Laufwege der Mäuse ableiten.

Nur wenn Sie wissen, womit Sie es zu tun haben, können Sie auch die richtigen Maßnahmen für die Bekämpfung des Befalls ergreifen. Alle Indizien für einen Befall werden im Folgenden erläutert:

Anzeichen für einen Befall durch Mäuse

Nagespuren

Ein klares Anzeichen für einen Befall sind Nagerspuren. Mäuse knabbern instinktiv um so an Nahrung zu gelangen oder um sichere Laufwege oder Nistplätze zu finden. Die Spuren zeichnen sich durch zwei prallel verlaufende Furchen aus. Bisspurensind häufig an folgenden Stellen zu finden:

  • Kabeln
  • Textilien
  • Zeitungspapier
  • Kartons
  • Mobiliar
  • Lebensmitteln und deren Verpackung

Verschmutzte Laufwege

Laufwege von Mäusen lassen sich häufig an einem leicht schmierigen Film erkennen. Dieser entsteht durch das Fett am Fell, Urinrückstände und leichte Verschmutzungen. Dadurch, dass Mäuse häufig die selben Wege laufen setzen sich diese Strecken von dem restlichen Untergrund ab.

Urin

Seltener aber durchaus möglich ist das auffinden von Mäuseurin. Dieser zeichnet sich durch den strengen Geruch ab. Alterer Mäuseurin riecht nach wie vor, ist allerdings zusätzlich oft mit einer Staubschicht belegt, da dieser daran haften bleibt. Mäuse scheiden Urin jedoch nicht nur als Notdurft aus sondern markieren damit auch ihr Revier. Sollten Sie also starken Geruch wahrnehmen ist dies ein eindeutiges Zeichen für einen bereits fortgeschrittenen Befall.

Mäusekot

Neben Nagerspuren ist Mäusekot ein weiteres klares Zeichen für einen Mäusebefall. Der Kot ist ca. 3-5 mm groß, oval, meistens dunkel und erinnert an z.B. Samen. Meistens findet man Mäusekot in Räumen in denen Mäuse eine Futterquelle haben. Hier sollte man besonders auf Ecken und für den Menschen schwer erreichbare Nischen achten. Mäuse fühlen sich in diesen Bereichen äußerst wohl, da es sehr scheue Tiere sind.

Sichtkontakt

Sie liegen auf der Couch und haben schon häufiger im Augenwinkel etwas „flitzen“ sehen? Sie schauen genauer nach und können allerdings nichts feststellen? Häufig täuscht Sie ihr Gefühl jedoch nicht. Sollten Sie Mäuse gesehen haben, egal ob lebend oder tot heißt es handeln! Gleiches gilt für das zufällige Aufspüren eines Mäusenestes.

Mausefalle richtig einsetzen

Haben Sie die Art und den Umfang der Mäusepopulation festgestellt, geht es nun an die erfolgreiche und langfristige Bekämpfung der Störenfriede. Ziel der Maßnahmen sollte es sein die Mäusepopulation schnellstmöglich und gleichzeitig nachhaltig einzudämmen. Zuerst müssen Sie nun die richtige Mausefalle für Ihre Bedürfnisse auswählen.

Welche Mausefalle ist die beste für mich?

Für ein erfolgreiches Ergebnis bei der Mäusejagd ist es wichtig auch die richtige Mausefalle für Ihre Bedürfnisse auszuwählen. Grundsätzlich unterscheidet man bei Mausefallen zwischen Lebendfallen und Tötungsfallen. Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Fallenarten um Ihnen die Auswahl zu vereinfachen.

Lebendfallen

Lebendfallen zeichnen sich dadurch aus, dass die Mäuse beim Fang nicht getötet werden sondern in der Lebendfalle selbst gefangen gehalten werden. Diese äußerst beliebte Fallenart gibt es in diversen Formen und Größen. Häufig sorgt ein Mechanismus dafür, dass die Falle beim Berühren des Köders auslöst wird und die Falle verschließt. Die Maus ist gefangen und kann an einem anderen Ort problemlos wieder ausgesetzt werden. Setzen Sie die Maus in mindestens einem Kilometer Entfernung aus, da sie ansonsten problemlos den Weg zurück finden kann. 

Tötungsfallen

Bei den Tötungsfallen kommen die Mäuse sofort beim Auslösen oder durch z.B. Gifte im späteren Verlauf ums Leben. Diese Fallen werden von Personen bevorzugt, die grundsätzlich ein Problem damit haben, die Tiere zu sehen oder extreme Angst verspüren. Am häufigsten kommen hier Schlagfallen zum Einsatz, bei denen dem Tier das Genick gebrochen wird. Weiterhin werden aber auch Gifte eingesetzt, die von den Mäusen gefressen werden und nach einer Weile zum Tod der Maus führen.

Merke
Giftköder nur in gesicherten Köderboxen verwenden! Mausefallen mit Schlagfunktion nur außerhalb der Reichweite von Kindern oder Haustieren aufstellen!

Nachdem Sie die richtige Mausefalle für Ihre Bedürfnisse gefunden haben, geht es nun an die Bekämpfung der Tiere. Hierzu sind folgende Schritte notwendig:

  • Legen Sie Ihre favorisierte Mausefalle an den relevanten Aufentaltsorten und Laufwegen der Mäuse aus.
  • Halten Sie schriftlich fest wo Sie die Köder oder Mausefallen ausgelegt haben, damit Sie diese später nicht vergessen.
  • Kontrollieren Sie die Fallen regelmäßig um gefangene/verendete Mäuse auszusetzen bzw. zu entsorgen.
  • Füllen Sie die Fallen auf bzw. erneuern Sie die Köder.

Wiederholen Sie diesen Prozess so lange bis keine Köder mehr angenommen bzw. gefressen werden. Hiermit haben Sie ein erstes Anzeichen dafür, dass Sie wieder Herr der Lage sind und das auslegen der Mausefallen erfolgreich war. Für die weitere Erfolgkontrolle der Maßnahmen lesen Sie bitte weiter.

Erfolgskontrolle der Mäusebekämpfung

Nachdem Sie die ersten Erfolge erzielt haben, sollten Sie nicht zu früh mit den Maßnahmen aufhören. Mäusepopulationen sind teilweise sehr groß und Mäuse an sich sind sehr lernfähig. Entfernen Sie nicht alle Fallen bereits nach einem Tag ohne weitere Fangergebnisse. Sollten Sie viele Mäuse gefangen haben, können sich dennoch weitere Tiere im Gebäude oder Garten befinden. Die Maßnahme war erst erfolgreich, wenn alle Mäuse entfernt wurden. Für die Weitere Erfolgskontolle führen Sie bitte über mehrere Tage folgende Schritte aus:

  • Legen Sie erneut zusätzliche, ungiftige Köder aus und überprüfen Sie ob diese gefressen werden.
  • Wenn die Köder auch mehrere Tage nach dem Auslegen nicht mehr angenommen werden, gelten die Maßnahmen als erfolgreich.
  • Werden die Köder weiterhin gefressen, sollten Sie die Maßnahmen weiterverfolgen bzw. verschärfen und evtl. auch andere Mausefallen und Köder verwenden.

Erfolglos beim Mäusefang? Die Gründe…

Sie haben Mäuse im Haus oder Garten und die aufgestellten Fallen zeigen nicht die erwünschte Wirkung? Es kann verschiedene Gründe für den ausbleibenden Erfolg beim Fangen der Mäuse geben. Hier finden Sie einige davon:

  • Falsche bzw. unattraktive Köder
  • Immunität oder Resistenz der Mäuse gegen die eingesetzten Gifte
  • Viele alternative Nahrungsquellen wie offen zugängliche Haushalts-Lebensmittel
  • Zu hohe eigene Erwartungen

Diese Punkte sind nur beispielhaft und es gibt noch viele weitere Gründe für den mangelnden Erfolg. Gehen Sie strukturiert vor und erhoffen Sie sich nicht zu schnell zu viel. Wenn Sie die Inhalte dieser Seite beachten, sollten Sie schon bald erste Erfolge erzielen können. Der Ablauf und die Mausefallen wurden mehrfach durch uns selbst getestet und wir konnten bisher immer erfolgreich den Befall beseitigen.

Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen die Mäuseplage mit eigenen Mitteln wie Mausefallen oder frei erhältlichen Giften nicht mehr einzudämmen ist. Hier empfiehlt es sich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen → der Kammerjäger.